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Ebrach - Würzburg

 

Pfleghof Ebrach in Würzburg

Ebracher Hof, Ebracher Gasse 6 (Quelle: https://wuerzburgwiki.de/w/index.php?curid=16933)

Schon 1142 besaß das Kloster Ebrach einen Stadhof in Würzburg an der heutigen Stelle unweit vom Dom und vergrößerte diesen in den folgenden Jahrhunderten (Wiemer aaO. S.60). Angeblich übernahm es nach 1219 den Stadthof vom Kloster St. Stephan in Würzburg, der zuvor Suderhofen genannt wurde (WürzburgWiki aaO.). Offensichtlich handelt es sich trotz der widersprüchlichen Angabe um das selbe Anwesen in der Ebracher Gasse 6. Die barocke Vierflügelanlage wurde wurde 1710-12 unter Beteiligung von Joseph Greising erbaut und nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg 1950 wieder aufgebaut. Den barocken Bauten ging ein mittelalterlicher Bau von 1282 voraus, der als Kollegium für Klostergeistliche erbaut wurde. Das stattliche Anwesen diente dem Kloster Ebrach als Umschlagplatz für Getreide und Wein, der aus den nahegelegenen Weinbergen des Klosters stammte, die es in Eigenwirtschaft anbaute.

Die Angaben zur Geschichte des Stadthofes sind in den Quellen widersprüchlich und müssen in weiteren Nachforschungen geklärt werden.

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Daten & Infos

Stammkloster: Ebrach
Gegründet: 1142 / nach 1219
Aufgelöst: 1803 Säkularisation
Zustand Barock, Wiederaufbau 1950
Lage: In der Ebracher Gasse 6, Würzburg, Bayern DE Karte (OpenStreetMap)
Links: Ebracher Hof, WürzburgWiki
Literatur: Wolfgang Wiemer, Zisterzienserabtei Ebrach, Geschichte und Kunst, München 1992, S. 60