This website uses cookies

This website uses cookies to improve user experience. By using our website you consent to all cookies in accordance with our Cookie Policy.

Some cookies on this site are essential, and the site won't work as expected without them. These cookies are set when you submit a form, login or interact with the site by doing something that goes beyond clicking on simple links.

We also use some non-essential cookies to anonymously track visitors or enhance your experience of the site. If you're not happy with this, we won't set these cookies but some nice features of the site may be unavailable.

Herrenalb

 

Wer von Karlsruhe aus dem Albtal in den Schwarzwald folgt, in dem hübschen Kurort Bad Herrenalb durch den Park und über die Klosterstraße schlendert, der wird plötzlich vor den Säulen und Bögen der romanischen Vorhalle der einstigen Klosterkirche stehen bleiben. In schlichter und einfacher Schönheit gruppieren sie sich als Doppel oder Dreifachsäulen, tragen das Gebäude empor über dem gotischen Maßwerk zum kleinen Türmchen, das den Giebel zum Himmel weist.

 

Vom restlichen Kloster Herrenalb, das einst an dieser Stelle das Tal beherrschte, ist leider nur wenig übrig geblieben. Auf Reste stößt man dennoch überall: die Klosterkirche, einst eine romanische Pfeilerkirche im Hirsauer Stil, dem noch stehenden gotischen Chor, der mit einer barocken Hallenkirche erweitert wurde, das Abtsgebäude und das angrenzende Pfarrhaus, das zu Klosterzeit das Hospital war, eine stattliche Scheune mit romanischem Mauerwerk und Fenstern und wie überall, Reste, Mauern, kanalisierte Bachläufe, die auf die frühere Klosteranlage hinwiesen.

 

Fotos: Achim Fürniss, April 2009
Alle Rechte beim Autor, Copyright

prevnext

Daten

Gründung: 1147
Lat. Name: alba dominorum
Filiation: Ebene 6
Morimond
Bellevaux
Lützel
Neuburg
Herrenalb
Töchter: (0)
Aufhebung: 1536 Reformation
heutige Nutzung: Ruine, Gemeindekirche

Infos

Lage: Südlich von Karlsruhe und Pforzheim im Nordschwarzwald (Baden-Württemberg, D) Karte (Google Map)
Links: Wikipedia DE
Ev. Zisterziensererben
Evang. Kirchengemeinde Abtei
St-Bernhardt Herrenalb: Zur Geschichte des Klosters
Literatur:

Pfleghöfe

Speyer Weil der Stadt

Priorat Kniebis

Schon um 1250 betreute das Kloster Herrenalb auf dem Kniebis an der wichtigen Fernstraße über den Schwarzwaldkamm eine Pilgerkapelle im oberen Forbachtal. Namentlich ist hier ein Bruder Ulrich genannt, der in der dortigen Marienkapelle Pilger beherbergt. Das spätere Priorat Kniebis ist allerdings zunächst Franziskanisch und gehört dann zum Benediktinerkloster Alpirsbach. Mehr...