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Schöntal - Schwäbisch Hall

 

Schöntaler Hof in Schwäbisch Hall

Schöntaler Kapelle. Zeichnung von Major W. Gaupp, aus: Kuno Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 68.Zeichnung von Major W. Gaupp, aus: Kuno Ulshöfer: Schwäbisch Hall. Bilder einer alten Stadt, Schwäbisch Hall 1971, S. 68.

Der Pfleghof des Klosters Schöntal an der Jagst in der freien Reichsstadt Schwäbisch Hall lag unmittelbar am Stätt-Tor beim sogenannten Säumarkt, das die innere Altstadt von der Gelbinger Vorstadt trennte und 1808 abgetragen wurde. Auch wenn die Marienkapelle schon 1296 erwähnt wird ist der Bestand des Pfleghofes erst ab 1365 belegt. Die ursprünglich einschiffige romanische Kapelle wurde wohl erst um 1500 durch ein spätgotisches Seitenschiff nach Süden ergänzt. Nach der Reformation wurde auf Betreiben des Klosters zeitweise versucht, den katholische Gottesdienst in der Kapelle aufrecht zu erhalten, was die Reichsstadt zu unterbinden wusste. 1718 verkaufte Schöntal den Hof dann an die Stadt, welcher 1728 beim großen Stadtbrand abgebrannt ist. Tor und Kapelle wurden beim Schleifen der Stadtmauern 1808 abgerissen. An der selben Stelle errichteten die Württemberger ein klassizistisches Wachhaus, das bis in neuerer Zeit als Polizeiwache diente.

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Daten & Infos

Stammkloster: Schöntal
Gegründet: 1296 Erste Erwähnung
Aufgelöst: 1808 Abbruch
Zustand nicht erhalten
Lage: Am Säumarkt, Schwäbisch Hall, Württemberg DE Karte (OpenStreetMap)
Links: Wikipedia DE