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Bebenhausen

Das unweit von Tübingen im Schönbuch gelegene Kloster gehört zu den am besten erhaltenen Zisterzienserklöstern im süddeutschen Raum. Fast die gesamte Klosteranlage ist seit der Reformation kaum verändert worden. Ihre Nutzung als Klosterschule und späteres Jagdschloss der Herzöge von Württemberg haben den Charakter des Klosters kaum beeinträchtigt. Seine ruhige Lage im Goldersbachtal und die hohe Qualität seiner Bauausführung vermitteln auch heute noch einen lebendigen Eindruck der mittelalterlichen Klosterwelt. Neben Maulbronn besitzt Baden-Württemberg mit Bebenhausen ein weiteres Kleinod zisterziensischer Baukunst.

Daten

Gründung: 1190

Lat. Name: bebenhusa

Filiation: 5. Generation

  • Clairvaux
  • Eberbach
  • Schönau
  • Bebenhausen

Töchter: (0)

Aufhebung: 1530 Reformation

heutige Nutzung: Museum

Infos

Lage: 6km nordöstlich von Tübingen Richtung Waldenbuch, Karte (Google Maps)

Links:

Literatur: W.Setzler, F. Quarthal (Hg.), Das Zisterzienserkloster Bebenhausen, Beiträge zur Archäologie, Geschichte und Architektur, Tübingen 1995

Besichtigung: Klosterhof offen, Klausur und Kirche Museum mit Eintritt

Grangien

  • Lustnau
  • Waldhausen
  • Pfrondorf
  • Echterdingen
  • Geisnang
  • Zuffenhausen
  • Weil im Schönbuch
  • Altdorf
  • Vesperweiler
  • Lombach
  • Eckhof
  • Aglishardt

Quelle

  • W.Selzler, F. Qaurthal, aaO. S. 81 + 90