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Heisterbach

Die Ruine der Klosterkirche von Heisterbach regte in der Romantik zahlreiche Künstler zu ihrer Darstellung der mittelalterlichen Klosterwelt an. Dabei blieb von der einst stattlichen Klosterkirche und den Konventgebäuden nur das Halbrund des Chores übrig. Ein Glücksfall jedenfalls, denn die von zierlichen Säulen getragene Chorapsis erinnert stark an den Chorumgang der Klosterkirche von Clairvaux II.

Die einst wohlhabende Abtei hatte zahlreiche Wirtschaftsgüter, Mühlen und Weingüter in der Umgebung und wurde 1804 in der Säkularisation aufgehoben und 1809 auf Abbruch verkauft. Die Steinquader wurden zum Bau des Nordkanals und der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz verwendet. Erst in der Romantik wurden die letzten Reste der Abtei in einen Park verwandelt, der sein Gesicht bis heute bewahrt hat.

Zu den bekanntesten Persönlichkeiten des Klosters gehört der Mönch Caesarius von Heisterbach, der in seiner Chronik "dialogus miraculorum" in Wundererzählungen den Alltag im Kloster beschrieb. Er lebte von 1199 bis 1240 im Kloster Heisterbach.

Fotos: Achim Fürniss, März 2009
Alle Rechte beim Autor, Copyright

Daten

Gründung: 1189

Lat. Name:

Filiation: 4. Generation

Töchter: (2)

Aufhebung: 1804 Säkularisation

heutige Nutzung: Ruine, Altersheim

Infos

Lage: Bei Königswinter südlich von Bonn am Rhein (Nordrhein-Westfalen, D) Karte (Google Map)

Links:

Literatur:

Besichtigung: Ruine freier Zugang m Klosterhof

Caesarius von Heisterbach

Caesarius von Heisterbach als Novizenmeister in einer Handschrift des "Dialogus miraculorum", Universitätsbibliothek Dortmund
(Bildquelle: commons.wikimedia.org).